der plan steht. ich brauche einen so called künstlernamen. man könnte jetzt sagen; hab ich ja schon. unbegabt. das pseudonym mit dem ich seit gefühlten jahrtausenden im internet unterwegs bin. ist aber zu unpersönlich. mein eigener vorname soll es sein.

also nele. aber nelewas?

früher mochte ich meinen namen nicht, wieso weiß ich nicht mehr. vermutlich aus diesem rebellischen grund, aus dem man anfängt in der unvermeidbaren pubertären phase alles zu hassen, was man nicht selbst bestimmen kann, oder vielmehr: konnte. im grunde also reine prestige.

ich erinnere mich an mehroderwenigerfreunde/innen die laut ausriefen „ich hasse meinen namen!“ klar, dass man da mitziehen wollte, vor allem natürlich um das gegenteil gesagt zu bekommen.

fakt ist aber das ich meinen namen mag. n-e-l-e. ist doch irgendwie schön.

die suche nach einem passenden künstlernachnamen gestaltet sich aber seit monaten schwierig, ich möchte sagen, fast unmöglich. das problem ist nicht, dass mir rein gar nichts einfällt, sondern dass ich es nicht schaffe mich mit einem davon zu indentifizieren. eine zwickmühle quasi.

ich habe angefangen drüber nachzudenken, wer oder was mich inspiriert hat. da fällt mir als erstes stolz und vorurteil an, ein wunderbares buch, ein klassiker. es könnte also nele bennet werden. aber wie hört sich das an? für mich: einfach nur fremd zur zeit.

die sache an so einer sache (hoho) ist nunmal, dass sich sowas etablieren muss. man muss nur einmal irgendwie damit anfangen, gar keine so leichte entscheidung, immerhin soll der name dann ja auch halten und kein ablaufdatum von ein paar monaten, eigentlich auch nicht von ein paar jahren haben. passt bennet also auch noch in 5 jahren? who knows. vielleicht sollte es auch nele darcy werden. wie viele, die stolz und vorurteil kennen, bin ich natürlich auch von mr. darcy ganz hin und weg.

aaaber zurück zum thema. vielleicht sollte ich auch in andere richtungen denken.

schon seit längerem spukt diese idee von einem tattoo in meinem kopf herum, nichts großes, nichts aufwendiges, nur:

„trust.“

am liebsten in den nacken.

ich sehe in der heutigen zeit so viele misstrauische menschen, und ein solcher bin ich nicht und will ich nicht werden. ich will mir dieses grundvertrauen erhalten, will es beschützen, dafür kämpfen und ja; auch verarzten, wenn es sich mal wieder das knie aufgeschlagen hat, weil die realität es geschubst hat. mir ist schon klar, dass man mich deshalb schnell für naiv halten könnte, aber hey; naivität und vertrauen gehen nichtmal auf die selbe schule! jetzt wisst ihr es.

ich weiß noch, wie ich früher immer unbedingt älter sein wollte, als ich war. diese ewige sehnsucht danach, endlich für voll genommen zu werden und der verdruß darüber, dass niemand einen versteht und nicht sieht, dass man viel weiter ist, als alle anderen in seinem alter.

na, wem kommt das hier nicht bekannt vor? achja, die pupertät hat vorhin angerufen, ich soll ganz lieb grüßen.

fakt ist jetzt leider nur noch, dass ich, wo ich jetzt endlich so alt bin, wie ich immer sein wollte, gerne wieder so alt wäre wie früher und mich nur für so alt halten will, wie ich jetzt bin.

ich will heimlich an meiner geschnorrten kippe ziehen und mich einfach ziemlich cool fühlen deswegen. verdammt, ich fange sogar schon an herzlich-wehmütig zu schmunzeln, wenn mich die kassiererin an der REWE-kasse nach meinem ausweiß fragt!

aber meine güte, so ist das leben und ehrlich gesagt: egal, was ist und was sein wird, irgendwie wird es schon seine berechtigung haben.

ich harre der dinge, die da kommen werden und auch kommen sollen!

aber bringt mich das meinem künstlernachnamen jetzt näher? nele trust? das hört sich leider nicht nur fremd, sondern auch irgendwie dämlich an. oder nicht? ach, wasweißich!

fürs erste: cheerio!

nele wasauchimmer

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#jägerpfanne mit: hähnchenfleisch, kleingeschnitten. zuccini, geviertelt. möhren, in streifen geschnitten. kleinen champingons, halbiert. eine zwiebel, gewürfelt. fettarme crème fraîche, etwas tomatenmark und gemüsebrühe. würzen!

#eintipp: soviel reis wie man gerne kochen möchte (bei mir wars ein becher voll) in eine tasse/einen becher füllen und dann das doppelte der resimenge an flüssigkeit dazugeben. (für verwirrte: also zwei becher..) salzen nicht vergessen! kochen lassen, bis kein wasser mehr da ist – fertig.

#überhaupt: ich bin ein großer verfechter von der so called „restepfanne“ – was immer man noch an gemüse im kühlschrank auftreiben kann in die pfanne schmeißen, passierte tomaten und/oder schmand und/oder saure sahne und/oder crème fraîche dazukippen – voilà!

this part was for him

17:25

vor einer stunde bin ich aufgestanden. ja, richtig, aufgestanden aus meinem bett. indem ich vorher geschlafen habe. allen weckrufen und eingestellten weckern zum trotz. gott, ich hasse das.

habe ziemlich wirr geträumt.

17:31

ein besuch, kälte, distanz und er. liegen in zwei verschiedenen gärten, weil es ein besonders warmer tag ist. für einen moment geht es mir gut. schreibe ihm eine sms. es kommt keine antwort. versuchen ihn persönlich zu erwischen, aber immer nur aus der ferne sehen. ich fange an zu rennen. er auch.

eine hochzeit, ich glaube die von meiner schwester, war seltsam. mit bierbänken und anstehen fürs essen und alten schulkameraden. er mit freunden, freund1 und freund2. sie erzählen sachen über ihn, die mir angst machen. ein typ taucht auf, ist sehr aufdringlich. ich wehre mich, dabei fällt eine bierbank um. er sieht es, und das ist schrecklich für mich. zum sterben peinlich. der typ wird verhaftet.

ein haus, welches ich als seines erkenne. unten liegt ein alter hund in seinem körbchen. ich stelle eine riesen reisetasche in einem zimmer ab, in dem mindestens zehn alte sessel stehen. treppe hoch, da treffe ich auf freund1. ich weiß, dass er mich mag. will versuchen durch freund1 irgendwie an ihn heranzukommen. freund1 will erst über den aufdringlichen typen reden, dann kommt freund2 und fängt an, fifa auf einer playstation zu spielen. es ist sehr laut also sitze ich einfach nur da. irgendwann hört freund2 auf zu zocken und nimmt ein handy in die hand, ich habe nicht gehört, dass es gekligelt hat. er ruft nach ihm, scheint sein handy zu sein. ich stehe auf, flüchte die treppe nach unten zu meiner reisetasche und den vielen sesseln. suche mein handy, wieso weiß ich nicht. dann steht er vor mir.

17:59

ende.

this one chance.

„kopf oder herz?“

„herz. es ist immer herz.“

du wirfst.

„zahl.“

wir haben verloren.

 

fragments.

bloggen. irgendwie komme ich mir dämlich vor. jedes kind heutzutag bloggt seinen gedankenabfall und hält es für große kunst. ‚hipster.‘ ja genau das ist es, was jeder denkt, wenn man erzählt, dass man anfangen möchte zu bloggen.

noch dazu diese typischen ersten posts: ‚dieser blog soll mir helfen‘, ‚ich dachte ich fange mal an zu schreiben, mal sehen wie lange ich das durchhalte‘, ‚ich will anfangen, jeden tag etwas zu posten‘- alles bullshit, wenn ihr mich fragt.

achja, moment da stehen wir direkt vor dem ersten problem: mich fragt ja keiner. wieso?

anfangen zu bloggen ist in etwa so, als würde man sich vor eine weiße wand stellen und anfangen ihr etwas zu erzählen. ich meine, liest das hier überhaupt wer? schätze nein.

tja, man könnte also anfangen werbung zu machen. das erste medium was mir dazu einfällt ist natürlich facebook, aber um mal ehrlich zu sein – von meinen stolzen 196 facebookfreunden, die ich erst vor ein paar wochen von ca. 250 auf diese unansehnliche zahl herunter gestutzt habe, interessieren sich auch nur eine handvoll für diesen blog. und der großteil dieser handvoll menschen auch nur, weil sie sich irgendwie verpflichtet dazu fühlen.

aber was soll’s!

achja, ganz wichtig scheint mir mit einem ganz individuellem (natürlich überhaupt nicht aus dem internet gezogenem bild) zu schließen, also:

here we go!

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(witzig oder? das ist ein warnschild mit einem einhorn drauf!!!11einseinself)